ETIKETTE

ETIKETTE

Der Begriff „Etikette” geht zurück auf den französischen Sonnenkönig. Um an seinem Hof Ordnung zu schaffen, ließ Louis XIV. überall kleine Schilder aufstellen: Etikette mit Geboten und Verboten, die seine Höflinge nunmehr zu befolgen hatten. Was in der Ordnungsliebe des Sonnenkönigs gründete, steht heute – so definiert der Duden „Etikette” – für die „Gesamtheit der herkömmlichen Umgangsformen”, die „Vorschriften für den förmlichen Umgang”.

Die Förmlichkeit, die mit dem Begriff „Etikette” verbunden wird, hat in den vergangenen Jahrzehnten bei vielen Menschen dazu geführt, gute Umgangsformen als altmodisch und verstaubt abzulehnen. Vor allem in den späten 60er Jahren setzte man ihnen ein betont freizügiges Verhalten entgegen. Die negativen Folgen wurden bald deutlich; das Fehlen von Rücksicht, Höflichkeit und Umsicht wurde zunehmend beklagt.

Heute erlebt die Wertschätzung des guten Benehmens eine Renaissance auf allen Gesellschaftsebenen – Etikette ist wieder en vogue: Moderne Umgangsformen gehören in allen Bereichen zum guten Ton, Eltern buchen Etikette-Seminare für ihre Kinder, und im Berufsleben sind gute Umgangsformen unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Kompetenz, die vor allem von Mitarbeitern in Führungspositionen erwartet wird.

Die gekonnte Anwendung moderner Umgangsformen auf allen Parketts unserer Gesellschaft will nicht nur erlernt und geübt, sondern auch in ihrem Sinn und Wert verstanden sein. Vor diesem Hintergrund hat Beatrix Isabel Lied ihre fundierte Ausbildung für ein umfassendes Etikette-Training entwickelt. Ihr Ziel und ihre fachliche Spezialität ist es, Umgangsformen nicht nur professionell zu vermitteln, sondern auch die Inhalte, die hinter der Form stehen, deutlich zu machen und in den Vordergrund zu rücken.

Damit wird eine überzeugende Weitervermittlung des Themas, ob an Mitarbeiter von Unternehmen, an Privatpersonen oder an Kinder, erfolgreicher und in vielen Fällen überhaupt erst möglich.

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